Beim Crouzon- Syndrom handelt es sich um eine autosomal dominant vererbliche Krankheit, die auf einem Fehler in einem Rezeptorgen auf dem zehnten Chromosom beruht. Besagtes Rezeptorgen ist für die Ernährung der Knochen zuständig und führt daher zu deren frühzeitigen Zusammenwachsen. Das Crouzon- Syndrom gehört zu den kraniofazialen Fehlbildungen und gliedert sich in eine Reihe von insgesamt fünf Syndromen dieser Art, die Verwachsungen an den unterschiedlichsten Körperstellen aufweisen. Typische Merkmale sind eine oder mehrere frühzeitig zusammengewachsene Schädelnaht bzw. -nähte, die eine spezifische anomale Kopfform bewirken, schräg und weit auseinander stehende Augen, eine so genannte Papageiennase, eine Mittelgesichtsdysplasie (das heißt, der Gesichtsbereich zwischen Augenbrauen und Oberkiefer bleibt gegenüber dem übrigen Gesichtswachstum zurück) und vorstehender Oberkiefer. Ist die Coronarnaht zusammengewachsen, muss diese Naht im Rahmen einer mehrstündigen Operation geöffnet werden, um dem Gehirn den Platz zum Wachsen zu geben, den es benötigt. Hierbei wird die betroffene Naht oben am Stirnende gesprengt, dann der Schädel neu geformt und anschließend die Stirn nach vorne geschoben. Eine weitere Operation ist die kosmetische Korrektur des Mittelgesichts, die etwa zwischen dem 7.- 10. Lebensjahr stattfindet. Viele Eltern lassen ihre Kinder jedoch bereits vor der Einschulung operieren, um sozialer Ausgrenzung in der Schule vorzubeugen (C) die Claudias und Yaron!  www.yaronsam.homepage24.deFoto Copyright (C) 2008 University of Zurich          as ist eigentlich das Crouzon - Syndrom?!. © BLUEWING 2013